100 Jahre BKW Bad Wildungen

100 Jahre BKW Bad Wildungen ist ein Grund zum Feiern! Aus diesem Grund erhalten Sie auf dieser Seite einen Einblick in unsere 100-jährige Firmengeschichte! In Zukunft erweitern wir unsere Chronik auf dieser Seite und befüllen Sie mit wichtigen Informationen rund um die Geschichte des Unternehmens.

2014

Heute beschäftigt die BKW/BWV ca. 100 Mitarbeiter.

Zum Fahrplanwechsel im Dezember Übernahme wird ein weiteres Linienbündel übernommen.

Ab diesem Zeitpunkt werden jährlich im Bereich Verkehr 2.500.000 Mio. Kilometer zurückgelegt. Die Mitarbeiteranzahl auf ca. 120 ansteigen.

Durch die vielfältigen Tätigkeiten in den Bereichen Reiseverkehr, Linienverkehr, Anruf-Sammel-Taxi, Trinkwasserversorgung, Heilwasser und Solar ist das Unternehmen für die Zukunft gut aufgestellt.

2012

Übernahme der Anruf- Sammel- Taxis für die Linienbündel Bad Wildungen/Edertal, Hania/Gemünden, Frankenberg und oberes Edertal als weiteres Standbein.

Realisierung einer Photovoltaikanlage mit einer Gesamtleistung von179 kWp.

2011

Abberufung des kaufm. Geschäftsführers der BKW/BWV Horst Kesper wegen Eintritt in den Vorruhestand. André Boos wird zum kaufm. Geschäftsführer der BKW und Geschäftsführer der BWV bestellt.

Ab 2010

Sanierung der Wasserkammern von 13 der insgesamt 16 Hochbehälter mit mineralischem Spezialmörtel im Nassspritzverfahren für eine nachhaltig hohe Betriebs- und Versorgungssicherheit.

2007

Abberufung des techn. Geschäftsführers der BKW Dr. Hans von Ploetz aufgrund des Eintritts in den Ruhestand. Stephan Tent wird zum techn. Geschäftsführer der BKW bestellt.

2005

Gründung einer dritten und letzten Kooperation mit der Landwirtschaft zur Nitratsanierung für den Trinkwasserbrunnen Sölzer Wiese im Edertal. 

2004

Gründung einer zweiten Kooperation mit der Landwirtschaft zur Nitratsanierung für den Trinkwasserbrunnen Odershausen.

2003

Durch die Kommunalisierung hessischer Staatsbäder bekommt das Unternehmen den Bereich Heilwasser hinzu. Hohe Investitionskosten in den Folgejahren in Technik und der Ausbau der stark verwahrlosten Gebäude bieten dem Kurgast Heilwasser für unterschiedliche Beschwerden.

2000

Gründung der Bad Wildunger Verkehrsunternehmen GmbH (BWV) als Personengesellschaft um im hart umkämpften Liniengeschäft konkurrenzfähig zu bleiben. Horst Kesper wird Geschäftsführer.

25. April 1998

Startschuss für den Bad Wildunger Stadtbus. Mit der Einführung des Stadtbusses bietet die Stadt eine erhebliche Verbesserung des Verkehrsangebotes. Kundenorientierung, Zuverlässigkeit, Etablierung einer Rendezvoushaltestelle waren hier das Ziel welches erfolgreich in die Tat umgesetzt wurde. 

1998

Erweiterung des Verwaltungsgebäudes, Bau einer Werkstatt und Lagerhalle für die Abteilung Wasser. Somit sind alle Abteilungen an einen Standort.

1993

Beantragung zahlreicher Trinkwasserschutzgebiete und Entnahmerechte für Brunnen und Quellen zur qualitativen und quantitativen Sicherung der Grundwasservorkommen. 

1990

Aufgrund stetig ansteigender Nitratwerte in der Karstquelle Großer Brunnen beginnt eine beispielhafte Nitratsanierung auf ca. 800 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche. In freiwilliger Kooperation mit Landwirtschaft und Wasserversorger ist es bis heute möglich geworden den Nitratwert der existenziellen wichtigsten Trinkwassergewinnungsanlage für die Kurstadt von 60 mg/l auf 42 mg/l zu senken. 

1988

Horst Kesper wird zum kaufm. Geschäftsführer bestellt. Dr. Hans von Ploetz wird zum technischen Geschäftsführer bestellt. 

1982

Neues Betriebsgelände an den Ziegeleien. Der Bau des Betriebshofes umfasste alles was ein leistungsfähiger mittelgroßer Omnibusbetrieb benötigt. Die Stadt bringt zum Ausdruck welche Bedeutung sie dem öffentlichen Personennahverkehr für die Zukunft der Region beimisst. 

1976

Nach Übernahme des städtischen Wasserwerks übernimmt die Kraftwagenverkehrsgesellschaft ihren bis heute gültigen Namen „Bad Wildunger Kraftwagenverkehrs- und  Wasserversorgungsgesellschaft mbH“.

Ab 1976

Ausbau von Pumpstationen, Fertigstellung und Erweiterung von Hochbehältern sowie Bau von neuen Brunnen. Ausbau und Erneuerung von Trinkwasserleitungen und Aufbau eines Verbundsystems mit fast allen Stadtteilen, zur Sicherung einer stabilen eigenständigen Trinkwasserversorgung.

1965

Erweiterung des Betriebsgeländes um eine Werkstatt und Garagenbauten.

1961-1962

Die KVG übernimmt den Schülerverkehr. Einrichtung von regelrechten Arbeiterlinien.

1956

Die Wirtschaftswunderjahre begünstigen den Ausbau des Busunternehmens.

Hugo Geiß sen., Gründer und langjähriger Leiter der KVG, stirbt am 11.04.1956 im Alter von 84 Jahren. Sein Lebenswerk hatte weiterhin Bestand. 

1955

Ausdehnung der Linie Jesberg über Zwesten.

1949

Der Stadtverkehr in Bad Wildungen wird im Sommer mit einem amerikanischen Postomnibus aufgenommen. Der jeweilige Bürgermeister der Stadt wird dritter Geschäftsführer.

1947

Hugo Geiß jun. wird zum zweiten Geschäftsführer bestellt.

1946

Neuanfang und Neueinrichtung der Linie Bad Wildungen – Frebershausen und der Linie Jesberg – Fritzlar – Bad Wildungen. Unterstützung erhielt Hugo Geiß von seinem heimgekehrten Sohn. 

1945

Das Betriebsgelände wird von Amerikanern besetzt und als Werkstatt genutzt. 

1939

Der Krieg beginnt, viele Fahrer werden Soldaten, Busse müssen für militärische Zwecke abgestellt werden.

1937-1938

Bau eines neuen Betriebshofes in der damaligen Hindenburgstraße (Dr.-Born-Straße).

1935

Die Lage erholte sich langsam. Der erste Bus mit Dieselmotor (der Dieselkraftstoff kostet damals 8 Pfg. pro Kilo) wurde angeschafft. 

1933

Durch die neuen Machtverhältnisse der Nationalsozialisten im Reich geht der Reiseverkehr (ausländische Gäste) stark zurück.

1932

Einrichtung der Linie Haina – Bad Wildungen - doch die Erweiterungen konnten nicht darüber hinwegtäuschen dass das deutsche Verkehrswesen im Sog der Weltwirtschaftskrise in eine schwere Krise schlitterte. 

1930

Kauf eines 40sitzigen Aussichtswagens mit elektrischem Schiebedach für 36.000 RM.

1929

Die Umstellung des Kurbetriebes auf einen Ganzjahrbetrieb führt zu einem Anstieg der Passagierzahlen.

1928

Herr Geiß hatte in den Reihen der Hotelbesitzer neue Gesellschafter aufgetan, die für die Aufstockung des Grundkapitals sorgten und er konnte den Stadtverkehr wieder übernehmen. „Es kann der Beste nicht im Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“ - dieses Sprichwort wurde für Hugo Geiß bittere Wahrheit.

 

Die Kraftverkehrsgesellschaft Hessen (ein Tochterunternehmen der Reichsbahn) tritt als Konkurrenz auf und verschiedene Schikanen sollten Geiß zur Aufgabe nötigen. Dieser trat die Flucht nach vorn an: sie wird am Unternehmen beteiligt; auch die Stadt Bad Wildungen hat zwischenzeitlich Anteile erworben.

1925-1927

Durch wirtschaftliche Unwägbarkeiten trennten sich die Gesellschafter von Geiß, dieser musste seine Gesellschafter von einen auf den anderen Tag ausbezahlen - dies ging so schnell nur mit Sachleistungen (Bussen).

Der Linienverkehr in der Stadt wird an den Fuhrunternehmer Christian Grebing abgetreten. Die KVG widmete sich nur noch den Ausflugsfahrten.

1925

Ein Kraftfahrliniengesetz regelt den konzessionierten Omnibusverkehr und bringt größere unternehmerische Sicherheit.

1920/1921

Ankauf zweier neuer Benz – Omnibusse für den planmäßigen Stadtverkehr. Problem: Durch ein fehlendes Kraftfahrliniengesetz konnte jeder Besitzer einer Droschke eine Buslinie eröffnen. Einige fuhren vor Eintreffen der Buslinie die Haltestellen ab um die Fahrgäste von der Sicherheit der Pferdekutsche zu überzeugen. 

1919

Neugründung der "Kraftwagenverkehrsgesellschaft mbH Bad Wildungen“

1. April 1914

Aufnahme des Personenverkehrs mit zwei 14sitzigen Benz – Omnibussen zwischen Bahnhof – Stadt und Kurviertel bzw. Reinhardshausen.

1914

Gründung der "Kraftwagenverkehrsgesellschaft Geiß und Köhne“; Eintragung in das Handelsregister.

1914-1918

Ausbruch des 1. Weltkrieges. Die Busse werden von der Heeresverwaltung beschlagnahmt und der Busverkehr ruht.

1913

Der Gemeinderat Bad Wildungen erteilt Herrn Hugo Geiß die Genehmigung zum Aufbau eines Omnibusbetriebes.

Bis 1910

Der Zuwachs an Kurgästen in der Badestadt machte die Einführung eines Pferdeomnibusses erforderlich. Die weiterhin ansteigende Zahl an Kurgästen überforderte das Leistungsvermögen der Pferdebahn recht bald.